COSIMA FILMTHEATER
12159 Berlin
U- und S-Bahn Bundesplatz
Tel.: 030 / 667 02 828
Fax.: 030 / 667 02 827
Samstag, den 13.06.2026:
15:00 Cosima:
Der Teufel trägt Prada 217:45 Cosima:
Michael (DF)20:30 Cosima:
Verflucht normal (DF)Weitere aktuelle Filme:
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Gaza: Augenzeug:innen
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Melodie und Rhythmus (1959)
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Eva Lichtspiele
Bundesplatz Kino
FRIEDENALE Iran zwischen Poesie und Protest
Filmreihe mit Ayat Najafi
No Lands Song (2014) (OmU)
... nur am Sonntag, 28. Juni um 11.00 Uhr in der Matinee im Cosima-Filmtheater !
Wir freuen auf Regisseur Ayat Najafi und auf ein anregendes Publikumsgespräch !
Karten Jetzt im Kino reservieren: 030-66 70 28 28
Sonntag 28.06.
Im Iran ist es Frauen seit der Revolution von 1979 nicht mehr erlaubt, öffentlich als Solistinnen zu singen - zumindest nicht vor Männern.
Trotz Zensur und Tabus ist die junge Komponistin Sara Najafi entschlossen, ein offizielles Konzert für Solosängerinnen zu organisieren. Um ihren Kampf zu unterstützen, laden Sara und die iranischen Sängerinnen Parvin Namazi und Sayeh Sodeyfi drei Pariser Sängerinnen, Elise Caron, Jeanne Cherhal und Emel Mathlouthi, zu sich nach Teheran ein, um an ihrem musikalischen Projekt mitzuwirken und eine musikalische Brücke zwischen Frankreich und dem Iran zu schlagen.
Aber wird es ihnen gelingen, sich in Teheran zu versammeln, frei, Seite an Seite, vor einem gemischten Publikum und ohne Einschränkungen zu singen und eine Tür für eine neue Freiheit der weiblichen Stimme im Iran zu öffnen?
Rouven Rech hat diesen Film produziert. Er wurde 2017 für den Deutschen Filmpreis nominiert und ist auf vielen Festivals gezeigt worden.
Ayat Najafis Film erzählt über die vermeintlich subversive Bedrohung eines Landes durch die weibliche Stimme. Nach der Revolution im Iran im Jahr 1979 befanden die religiösen Führer des Landes, es sei nicht nur unstatthaft, sondern illegal, dass Frauen stimmliche Soli vor einem Publikum darbieten. Der Film begleitet die Komponistin Sara Najafi, Schwester des Regisseurs, bei dem Versuch, ein Konzert zu Ehren der legendären Qamar al-molouke Vaziri zu organisieren, der ersten Frau, die unbegleitet und unverhüllt im Iran gesungen hatte.
"Konsequent lässt Najafi die Kamera auch laufen, wenn das Filmen verboten ist. Zu sehen sind dann verdeckte Tonaufnahmen, zu hören sind die Worte, die die Absurdität der Oberen entblößt. Dazu erklingen immer wieder wunderschöne Melodien, eine
Mischung aus traditionellen Weisen und neuen Kompositionen von Sara und anderen iranischen Künstlerinnen, die in ihrer Kraft und Stärke zu Tränen rühren. Und die zeigen, dass die Musik in ihrer Schönheit ein Geschenk für jeden Menschen ist. Unabhängig von Kultur und Geschlecht. No Land’s Song ist ein spannend gemachter und genauestens beobachtender Dokumentarfilm, der einen Blick auf eine Gesellschaft wirft, wo mutige Frauen jeden Tag um Gleichberechtigung kämpfen müssen. Und das Recht, ihre Stimme zu erheben. Um zu sprechen, um zu protestieren, um zu singen." FBW
Seit der Islamischen Revolution von 1979, mit der Ajatollah Ruhollah Chomeini ein repressives, antiwestliches Regime etablierte, müssen Frauen im Iran eine Reihe massiv einschränkender Gesetze ertragen. Sie sind z. B. ihren Ehemännern zu Gehorsam verpflichtet und dürfen öffentlich vor Männern nicht als Solistinnen singen. Doch mit dem Gesangsverbot will die junge Komponistin Sara Najafi brechen – sie beschließt, ein kleines Konzert mit Sängerinnen zu organisieren. Dafür lädt sie auch drei französische Musikerinnen ein: Elise Caron, Jeanne Cherhal und Emel Mathlouthi. Damit ist die Hoffnung verbunden, eine kulturelle Brücke in Richtung Europa zu schlagen. Der Regisseur Ayat Najafi dokumentierte für seinen Film, wie sich Sara auf ihre Art dafür einsetzt, iranischen Frauen ein bisschen mehr Freiheit zu verschaffen. (filmstarts.de)
https://suedwestpassage.com/friedenale
http://nolandssong.com/
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© Cosima Filmtheater Berlin. All rights reserved. | Programming & Design: Uli Schmidt
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