COSIMA FILMTHEATER

Sieglindestraße 10
12159 Berlin
U- und S-Bahn Bundesplatz
Tel.: 030 / 667 02 828
Fax.: 030 / 667 02 827
Wir zeigen heute,
Mittwoch, den 22.07.2026:


15:15 Cosima:
Arrow So klingt das Leben (DF)

18:00 Cosima:
Arrow Couscous und Geheimnisse (OmU)

20:30 Cosima:
Arrow SNEAK Preview (OmU)

Wir empfehlen auch den Besuch unserer Nachbarkinos:
Pfeil Eva Lichtspiele
Pfeil Bundesplatz Kino

H - wie Habicht

...zum Bundesstart ab 23. Juli im Cosima !

  • https://dcmstories.com/movie/h-wie-habicht/

  • Etwas ganz Besonderes

    ...seit dem Bundesstart am 9. Juli im Cosima ! 

  • https://www.pandorafilm.de/filme/etwas-ganz-besonderes.html

  • So klingt das Leben

    ...seit dem Bundesstart am 16. Juli im Cosima ! 

  • https://alamodefilm.de/filme/so-klingt-das-leben/

  • Ukrajina Cinema

    Ukrajina Cinema ist ein kommerzielles Filmprojekt, das ukrainische Kinovorführungen in ganz Deutschland
    organisiert.
    Seit April 2026 ist das Cosima bei diesem Programm dabei.
    Wir freuen uns in den nächsten Monaten mitzuwirken, um aktuelle ukrainische Kinofilme in Originalsprache mit deutschen (oder englischen) Untertiteln in Berlin ins Kino zu bringen.


    Vorschau:
    26. Juli um 18:00 Uhr "Trial Period”

  • https://www.instagram.com/ukrajina_cinema/
  • Berlin-Film-Katalog

    ... seit Oktober 2023 regelmässig montags um 17:30 Uhr im Cosima-Filmtheater !

    Wie bereits gemeldet, zieht Berlin-Film-Katalog um: Auch 2026 finden alle Aufführungen im Cosima-Filmtheater statt.

    Eine erstmals präsentierte Berlin-Film-Rarität gibt es ab Februar immer am ersten Montag des Monats. In der Reihe "Berlin-Film-Katalog präsentiert nochmals" läuft immer am dritten Montag des Monats eine Rarität, die wir vor geraumer Zeit schon einmal gezeigt haben. Vorstellungsbeginn jeweils 17.30 Uhr, und immer gibt es eine Einführung.


    Berlin-Film-Katalog stellt sich vor
    Berlin-Film-Katalog ist ein nicht-kommerzielles Projekt zur Erstellung einer
    kompletten Berlin-Film-Datenbank, kostenlos nutzbar im Internet: Alle
    Filme, die (erkennbar, also nicht nur in irgendeinem Studio) in Berlin gedreht
    wurden oder in Berlin spielen, sollen erfaßt werden – mit detaillierten, über-
    prüften und daher verläßlichen Stab- und Inhaltsangaben, mit Einordnungen und
    Kommentaren.
    Jeder soll Berlin-Film-Katalog nutzen können. Und jeder soll sich an der
    Erstellung von Berlin-Film-Katalog beteiligen, seine Einschätzungen,
    Vorlieben und Abneigungen mitteilen können. Momentan, wo sich Berlin-
    Film-Katalog noch in der Vorbereitungsphase befindet, beispielsweise durch
    Ergänzung und/oder Korrektur unserer Filmliste, die auf der Website
    www.berlin-film-katalog.de zu finden ist.
    Die Idee zu Berlin-Film-Katalog entstand aus zwei Beobachtungen heraus: Zu
    den vielen Filmen, die in Berlin gedreht wurden und/oder in Berlin spielen,
    gibt es bemerkenswert wenige Informationen (auch nicht im Internet, wo man
    oft Texte findet, die wortwörtlich von Website zu Website kopiert wurden – mit-
    samt den Fehlern). Und es wird eine immer kleinere Auswahl an Berlin-
    Filmen in den Kinos wie im Fernsehen gezeigt. Dementsprechend wird das
    Filmbild der Stadt von immer weniger Werken geprägt. Und immer mehr Berlin-
    Filme, darunter auch bedeutende, geraten in Vergessenheit.
    Deshalb und um zu zeigen, daß wir nicht nur auf Geld warten, präsentieren wir
    seit Juni 2012 (mindestens) am zweiten Montag im Monat im Brotfabrikkino
    eine Berlin-Film-Rarität. Am dritten Montag im Monat gibt es im Cosima-
    Filmtheater die Wiederholung einer schon länger zurückliegenden Aufführung.
    Seit Juni 2012 präsentiert das Projekt Berlin-Film-Katalog allmonatlich im
    Weißenseer Brotfabrikkino eine Berlin-Film-Rarität, im Oktober 2023 zum
    121. Mal. Höchste Zeit, auch einmal andernorts zu zeigen, welch reiches Angebot
    unterschiedlichster Spiel- und Dokumentarfilme aus Ost und West, dem
    noch nicht geteilten und dem wiedervereinten Berlin in dieser Reihe schon zu
    sehen war.
    Seit Oktober 2023 wird daher einmal im Monat eine Berlin-Film-Rarität, die
    in der Regel vor langer Zeit im Brotfabrikkino lief, noch einmal im kürzlich
    – nach umfassender Renovierung und Modernisierung – wiedereröffneten
    Cosima-Filmtheater in Friedenau/Wilmersdorf gezeigt. Fester Termin dafür
    ist jeweils der dritte Montag eines jeden Monats. Es gibt nur eine Aufführung,
    und diese jeweils mit einer Einführung, gelegentlich auch mit einem Ehrengast
    und einem Filmgespräch.

    Nächste Termine:

    Am Montag, 3. August 2026 erinnern wir an die Olympischen Spiele, die vor neunzig Jahren in Berlin stattfanden, mit dem Propagandafilm Wunschkonzert, den Eduard von Borsody 1940 inszenierte.
    In den Hauptrollen: Ilse Werner und Carl Raddatz.

    Am Montag, 17. August 2026 präsentieren wir nochmals (ebenfalls mit einer Einführung) den DEFA-Episodenfilm Geschichten jener Nacht, der 1967 zur Rechtfertigung des Mauerbaus entstand (welcher sich 2026 zum 65. Male jährt). Regisseure waren Karlheinz Carpentier, Ulrich Thein, Frank Vogel und Gerhard Klein.

    Anfangszeit: jeweils 17.30 Uhr.


    Von Halbstarken bis Hippies

    Jungsein in den 50er und 60er Jahren
    Ab dem 23. Februar 2026 immer am letzten Montag des Monats um 17:30 Uhr im Cosima !

    Jugendbewegungen hatte es schon zuvor gegeben, doch selten haben junge Menschen so stark zu einer derart umfassenden und nachhaltigen Veränderung der Gesellschaft beigetragen wie in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. In der westlichen Welt spielte dabei auch der enorm wachsende Wohlstand eine Rolle, dank dessen bereits Teenager so viel Geld zur Verfügung hatten wie nie zuvor, weshalb begonnen wurde, speziell auf sie zugeschnittene (oder zumindest auf sie als Konsumenten zielende) Produkte herzustellen. Mit dem Wandel des Zeitgeistes und der gesellschaftlichen Leitbilder wurde Jugendlichkeit zu einem auch für ältere Generationen anzustrebenden Ziel, Jugendmoden avancierten zu einem Orientierungspunkt, in der Alltagskultur wie der Kultur im engeren Sinne. Damit einher ging ein wachsendes Selbstbewusstsein der Jugend, welches rasch zur Konfrontation mit den Älteren führte und von diesen als Rebellion und Problem wahrgenommen wurde – dies um so mehr durch den großen Anteil junger Menschen an der Bevölkerung und allen voran in Deutschland verschärft durch die Tatsache, dass sich viele der Älteren in den 30er und 40er Jahren moralisch diskreditiert hatten (oder ihnen dies zumindest unterstellt werden konnte).

    Ab Februar 2026 zeigt das Cosima-Filmtheater am jeweils letzten Montag des Monats, wie im Filmschaffen der 50er und 60er Jahre auf diese Entwicklungen reagiert, wie die damalige Jugend und die Probleme, die sie hatte oder machte, dargestellt wurden.

    Vorschau:

    Am 27. Juli 2026 um 17:30 Uhr
    Die Frühreifen
    BRD 1957 – 91 Minuten – Schwarzweiß – R: Josef von Báky – B: Heinz Oskar Wuttig, Gerda Corbett – K: Karl Löb – M: Georg Haentzschel
    D: Heidi Brühl, Christian Doermer, Christian Wolff, Peter Kraus, Sabine Sinjen, Harald Dietl, Jochen Brockmann, Paul Esser, Richard Häußler, Ilse Fürstenberg, Jürgen Graf

    Der 1939 geborene Peter Kraus avancierte seit 1956, mit tatkräftiger Unterstützung der Unterhaltungsindustrie, zu einem der größten Stars und Idole der deutschen Jugend. Einen seiner ersten Auftritte in einem Spielfilm hatte er überraschenderweise weder in einem Schlagervehikel noch in einer sympathischen Rolle. In Josef von Bákys "Die Frühreifen" verkörperte er vielmehr ein verwöhn-
    tes und recht asozial agierendes Söhnchen ebenso reicher wie an seiner Erziehung desinteressierter Eltern (kaum dem Nachkriegselend entkommen, kursierte im Wirtschaftswunderland bereits das Schlagwort von der "Wohlstandsverwahrlosung"). In der rauhen Umgebung des damals noch buchstäblich sehr schmutzigen Ruhrgebiets entspinnt sich ein Drama zwischen ihm und anderen so hedonistischen wie rücksichtslosen Jünglingen auf der einen und eher braven, aber lebenshungrigen Mädchen aus proletarischem Milieu auf der anderen Seite, wobei auch ein vorbildlich verständnisvoller und überaus jovialer Pfarrer nur wenig ausrichten kann (und das nebenher zeigt, daß es Vergleichbares zu dem, was heute gern als "digitalisierte Gewalt" bezeichnet wird, schon im analogen Zeitalter gab). Neben Peter Kraus wurden auch die anderen jugendlichen Hauptrollen mit damaligen Nachwuchsstars (oder solchen, die es kurz darauf wurden) besetzt.

    Am 31. August 2026 um 17:30 Uhr
    Melodie und Rhythmus
    BRD 1959 – 90 Minuten – Schwarzweiß – R: John Olden – B: Kurt Nachmann,
    Dieter Bochow, Aldo von Pinelli – K: Karl Löb – M: Werner Scharfenberger – D: Peter Kraus, Fred Kraus, Veronika Bayer, Rudolf Platte, Margit Saad, Hubert von Meyerinck, Margarete Haagen, Wolfgang Jansen, Karl Lieffen, Kurt Pratsch-Kaufmann, Brigitte Mira

    Am 28. September 2026 um 17:30 Uhr
    Kein Engel ist so rein
    BRD 1959/60 – 93 Minuten – Schwarzweiß – R: Wolfgang Becker – B: Eckart Hachfeld – K: Karl Löb – M: Erwin Halletz – D: Sabine Sinjen, Hans Albers, Peter Kraus, Horst Frank, Gustav Knuth, Walter Giller, Ingrid van Bergen, Ludwig Linkmann, Fred Kraus, Franz-Otto Krüger