COSIMA FILMTHEATER

Sieglindestraße 10
12159 Berlin
U- und S-Bahn Bundesplatz
Tel.: 030 / 667 02 828
Fax.: 030 / 667 02 827
Wir zeigen heute,
Freitag, den 12.06.2026:


15:00 Cosima:
Arrow Der Teufel trägt Prada 2

17:45 Cosima:
Arrow Michael (DF)

20:30 Cosima:
Arrow Verflucht normal (DF)

Wir empfehlen auch den Besuch unserer Nachbarkinos:
Pfeil Eva Lichtspiele
Pfeil Bundesplatz Kino

Gaza: Augenzeug:innen

... nur am 14. Juni um 18:00 Uhr im Cosima !


Karten können Sie über unsere Webseite (Uhrzeit im Spielplan anklicken) reservieren. Übrigens, die Karten sind kostenlos, aber die reservierten Karten müssen bis 17:40 Uhr abgeholt werden, ansonsten verfällt ihre Reservierung.

Gaza: Augenzeug:innen
Ein Filmprojekt palästinensischer Künstler:innen, basierend auf Zeug:innenaussagen aus Gaza

Nach zwei erfolgreichen Debütaufführungen in Berlin im Dezember 2025 sowie weiteren Aufführungen in London und deutschlandweit wird der Film ein weiteres Mal in Berlin vorgeführt.
Das Filmprojekt ist ein kollektives künstlerisches Projekt – ein Film, der durch Performance Zeugnis ablegt. Die palästinensischen Künstler:innen stellen im Film keine Charaktere dar, sondern sind Vermittler:innen eines breiten Spektrums persönlicher Geschichten, Erfahrungen und Situationen. Dabei ist ein ruhiges, aber umfassendes und tiefgreifendes Zeitzeugnis von Leben und Tod, Verzweiflung und Ironie, Schrecken und Menschlichkeit entstanden, das jenseits schriller und lauter Diskurse über den Krieg den Menschen in Gaza Gehör über ihren Alltag verschafft.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Künstler:innen des Films statt.

Arabisch mit englischen Untertiteln
50 Minuten

Künstler:innen: Salwa Nakkara, Hossam Al Madhoun, Ahmad Tobasi, Atallah Tannous, Aseel Farhat, Fadwa Qamhia

Dramaturgie: Ofira Henig
Film: Aleko Gotscheff

Vorführung: Cosima Filmtheater, Sieglindestraße 10, 12159 Berlin (Friedenau)
***
Gaza: Eyewitnesses
A film project by Palestinian artists based on testimonies from Gaza
After two successful premieres in Berlin in December 2025, followed by screenings in London and across Germany, the film will be shown once more in Berlin.
This collective artistic film project bears witness through performance. Rather than playing characters, the Palestinian artists act as messengers of a broad spectrum of personal stories, experiences, and situations. The result is a quiet yet comprehensive and profound testimony to life and death, despair and irony, horror and humanity - one that gives the people of Gaza a voice about their everyday lives beyond the loud and strident discourses about the war.

Following the screening, there will be a conversation with artists featured in the film.

Arabic with English subtitles
50 Minutes

Artists: Salwa Nakkara, Hossam Al Madhoun, Ahmad Tobasi, Atallah Tannous, Aseel Farhat, Fadwa Qamhia

Dramaturgy: Ofira Henig
Film: Aleko Gotscheff







  • https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/X5T23

  • Ukrajina Cinema

    Ukrajina Cinema ist ein kommerzielles Filmprojekt, das ukrainische Kinovorführungen in ganz Deutschland
    organisiert.
    Seit April 2026 ist das Cosima bei diesem Programm dabei.
    Wir freuen uns in den nächsten Monaten mitzuwirken, um aktuelle ukrainische Kinofilme in Originalsprache mit deutschen (oder englischen) Untertiteln in Berlin ins Kino zu bringen.


    Vorschau:
    28. Juni um 18:00 Uhr "On the Drive”

  • https://www.instagram.com/ukrajina_cinema/
  • Berlin-Film-Katalog

    ... seit Oktober 2023 regelmässig montags um 17:30 Uhr im Cosima-Filmtheater !

    Wie bereits gemeldet, zieht Berlin-Film-Katalog um: Auch 2026 finden alle Aufführungen im Cosima-Filmtheater statt.

    Eine erstmals präsentierte Berlin-Film-Rarität gibt es ab Februar immer am ersten Montag des Monats. In der Reihe "Berlin-Film-Katalog präsentiert nochmals" läuft immer am dritten Montag des Monats eine Rarität, die wir vor geraumer Zeit schon einmal gezeigt haben. Vorstellungsbeginn jeweils 17.30 Uhr, und immer gibt es eine Einführung.


    Berlin-Film-Katalog stellt sich vor
    Berlin-Film-Katalog ist ein nicht-kommerzielles Projekt zur Erstellung einer
    kompletten Berlin-Film-Datenbank, kostenlos nutzbar im Internet: Alle
    Filme, die (erkennbar, also nicht nur in irgendeinem Studio) in Berlin gedreht
    wurden oder in Berlin spielen, sollen erfaßt werden – mit detaillierten, über-
    prüften und daher verläßlichen Stab- und Inhaltsangaben, mit Einordnungen und
    Kommentaren.
    Jeder soll Berlin-Film-Katalog nutzen können. Und jeder soll sich an der
    Erstellung von Berlin-Film-Katalog beteiligen, seine Einschätzungen,
    Vorlieben und Abneigungen mitteilen können. Momentan, wo sich Berlin-
    Film-Katalog noch in der Vorbereitungsphase befindet, beispielsweise durch
    Ergänzung und/oder Korrektur unserer Filmliste, die auf der Website
    www.berlin-film-katalog.de zu finden ist.
    Die Idee zu Berlin-Film-Katalog entstand aus zwei Beobachtungen heraus: Zu
    den vielen Filmen, die in Berlin gedreht wurden und/oder in Berlin spielen,
    gibt es bemerkenswert wenige Informationen (auch nicht im Internet, wo man
    oft Texte findet, die wortwörtlich von Website zu Website kopiert wurden – mit-
    samt den Fehlern). Und es wird eine immer kleinere Auswahl an Berlin-
    Filmen in den Kinos wie im Fernsehen gezeigt. Dementsprechend wird das
    Filmbild der Stadt von immer weniger Werken geprägt. Und immer mehr Berlin-
    Filme, darunter auch bedeutende, geraten in Vergessenheit.
    Deshalb und um zu zeigen, daß wir nicht nur auf Geld warten, präsentieren wir
    seit Juni 2012 (mindestens) am zweiten Montag im Monat im Brotfabrikkino
    eine Berlin-Film-Rarität. Am dritten Montag im Monat gibt es im Cosima-
    Filmtheater die Wiederholung einer schon länger zurückliegenden Aufführung.
    Seit Juni 2012 präsentiert das Projekt Berlin-Film-Katalog allmonatlich im
    Weißenseer Brotfabrikkino eine Berlin-Film-Rarität, im Oktober 2023 zum
    121. Mal. Höchste Zeit, auch einmal andernorts zu zeigen, welch reiches Angebot
    unterschiedlichster Spiel- und Dokumentarfilme aus Ost und West, dem
    noch nicht geteilten und dem wiedervereinten Berlin in dieser Reihe schon zu
    sehen war.
    Seit Oktober 2023 wird daher einmal im Monat eine Berlin-Film-Rarität, die
    in der Regel vor langer Zeit im Brotfabrikkino lief, noch einmal im kürzlich
    – nach umfassender Renovierung und Modernisierung – wiedereröffneten
    Cosima-Filmtheater in Friedenau/Wilmersdorf gezeigt. Fester Termin dafür
    ist jeweils der dritte Montag eines jeden Monats. Es gibt nur eine Aufführung,
    und diese jeweils mit einer Einführung, gelegentlich auch mit einem Ehrengast
    und einem Filmgespräch.

    Nächste Termine:

    Am Montag, 15. Juni 2026 präsentieren wir nochmals die Adaption von Gerhart Hauptmanns berühmter "Diebskomödie" DER BIBERPELZ, die Erich Engel 1949 nach einem Drehbuch von R. A. Stemmle mit Fita Benkhoff als Mutter Wolffen inszenierte. An ihrer Seite: Werner Hinz, Käthe Haack, Paul Bildt, Erwin Geschonneck, Werner Peters und (in ihrer ersten Filmrolle) Edith Hancke.

    Am Montag, 6. Juli 2026 erinnern wir ein weiteres Mal an Mario Adorf mit Robert Siodmaks Krimi NACHTS, WENN DER TEUFEL KAMachts (1957), der auch zeigt, wie man in der NS-Zeit wider Willen mitschuldig werden konnte.

    Am Montag, 20. Juli 2026 präsentieren wir nochmals die Dokumentation Gedächtnis – Ein Film für Curt Bois und Bernhard Minetti, die Bruno Ganz und Otto Sander 1981/1982 mit den Geehrten schufen. Zudem dabei: Stürmerlegende Fritz Walter.

    Anfangszeit: jeweils 17.30 Uhr.


    Von Halbstarken bis Hippies

    Jungsein in den 50er und 60er Jahren
    Ab dem 23. Februar 2026 immer am letzten Montag des Monats um 17:30 Uhr im Cosima !

    Jugendbewegungen hatte es schon zuvor gegeben, doch selten haben junge Menschen so stark zu einer derart umfassenden und nachhaltigen Veränderung der Gesellschaft beigetragen wie in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. In der westlichen Welt spielte dabei auch der enorm wachsende Wohlstand eine Rolle, dank dessen bereits Teenager so viel Geld zur Verfügung hatten wie nie zuvor, weshalb begonnen wurde, speziell auf sie zugeschnittene (oder zumindest auf sie als Konsumenten zielende) Produkte herzustellen. Mit dem Wandel des Zeitgeistes und der gesellschaftlichen Leitbilder wurde Jugendlichkeit zu einem auch für ältere Generationen anzustrebenden Ziel, Jugendmoden avancierten zu einem Orientierungspunkt, in der Alltagskultur wie der Kultur im engeren Sinne. Damit einher ging ein wachsendes Selbstbewusstsein der Jugend, welches rasch zur Konfrontation mit den Älteren führte und von diesen als Rebellion und Problem wahrgenommen wurde – dies um so mehr durch den großen Anteil junger Menschen an der Bevölkerung und allen voran in Deutschland verschärft durch die Tatsache, dass sich viele der Älteren in den 30er und 40er Jahren moralisch diskreditiert hatten (oder ihnen dies zumindest unterstellt werden konnte).

    Ab Februar 2026 zeigt das Cosima-Filmtheater am jeweils letzten Montag des Monats, wie im Filmschaffen der 50er und 60er Jahre auf diese Entwicklungen reagiert, wie die damalige Jugend und die Probleme, die sie hatte oder machte, dargestellt wurden.

    Vorschau:

    Am 29. Juni 2026 um 17:30 Uhr
    Lampenfieber
    BRD 1959/60 – 99 Minuten – Schwarzweiß – R: Kurt Hoffmann – B: Heinz Pauck – K: Sven Nykvist – M: Franz Grothe – D: Dunja Movar, Bernhard Wicki, Antje Weisgerber, Gustav Knuth, Henry Vahl, Elke Sommer, Claus Wilcke, Corinna Genest, Gitty Daruga, Dieter Klein, Michael Hinz, Helmut Förnbacher, Peter Striebeck, Klaus Dahlen, Erna Sellmer, Anne Kersten, Hans Schweikart

    Am 27. Juli 2026 um 17:30 Uhr
    Die Frühreifen
    BRD 1957 – 91 Minuten – Schwarzweiß – R: Josef von Báky – B: Heinz Oskar Wuttig, Gerda Corbett – K: Karl Löb – M: Georg Haentzschel
    D: Heidi Brühl, Christian Doermer, Christian Wolff, Peter Kraus, Sabine Sinjen, Harald Dietl, Jochen Brockmann, Paul Esser, Richard Häußler, Ilse Fürstenberg, Jürgen Graf

    Der 1939 geborene Peter Kraus avancierte seit 1956, mit tatkräftiger Unterstützung der Unterhaltungsindustrie, zu einem der größten Stars und Idole der deutschen Jugend. Einen seiner ersten Auftritte in einem Spielfilm hatte er überraschenderweise weder in einem Schlagervehikel noch in einer sympathischen Rolle. In Josef von Bákys "Die Frühreifen" verkörperte er vielmehr ein verwöhn-
    tes und recht asozial agierendes Söhnchen ebenso reicher wie an seiner Erziehung desinteressierter Eltern (kaum dem Nachkriegselend entkommen, kursierte im Wirtschaftswunderland bereits das Schlagwort von der "Wohlstandsverwahrlosung"). In der rauhen Umgebung des damals noch buchstäblich sehr schmutzigen Ruhrgebiets entspinnt sich ein Drama zwischen ihm und anderen so hedonistischen wie rücksichtslosen Jünglingen auf der einen und eher braven, aber lebenshungrigen Mädchen aus proletarischem Milieu auf der anderen Seite, wobei auch ein vorbildlich verständnisvoller und überaus jovialer Pfarrer nur wenig ausrichten kann (und das nebenher zeigt, daß es Vergleichbares zu dem, was heute gern als "digitalisierte Gewalt" bezeichnet wird, schon im analogen Zeitalter gab). Neben Peter Kraus wurden auch die anderen jugendlichen Hauptrollen mit damaligen Nachwuchsstars (oder solchen, die es kurz darauf wurden) besetzt.

    Am 31. August 2026 um 17:30 Uhr
    Melodie und Rhythmus
    BRD 1959 – 90 Minuten – Schwarzweiß – R: John Olden – B: Kurt Nachmann,
    Dieter Bochow, Aldo von Pinelli – K: Karl Löb – M: Werner Scharfenberger – D: Peter Kraus, Fred Kraus, Veronika Bayer, Rudolf Platte, Margit Saad, Hubert von Meyerinck, Margarete Haagen, Wolfgang Jansen, Karl Lieffen, Kurt Pratsch-Kaufmann, Brigitte Mira

    Am 28. September 2026 um 17:30 Uhr
    Kein Engel ist so rein
    BRD 1959/60 – 93 Minuten – Schwarzweiß – R: Wolfgang Becker – B: Eckart Hachfeld – K: Karl Löb – M: Erwin Halletz – D: Sabine Sinjen, Hans Albers, Peter Kraus, Horst Frank, Gustav Knuth, Walter Giller, Ingrid van Bergen, Ludwig Linkmann, Fred Kraus, Franz-Otto Krüger