COSIMA FILMTHEATER
12159 Berlin
U- und S-Bahn Bundesplatz
Tel.: 030 / 667 02 828
Fax.: 030 / 667 02 827
Mittwoch, den 10.06.2026:
15:15 Cosima:
Der Teufel trägt Prada 217:45 Cosima:
Verflucht normal (DF)20:30 Cosima:
SNEAK Preview (OmU)Weitere aktuelle Filme:
Der Biberpelz (1949)
Die Frühreifen (1957)
Gaza: Augenzeug:innen
Gedächtnis - Ein Film für Curt Bois und Bernhard
In die Sonne schauen
Kein Engel ist so rein (1959/60)
Lampenfieber (1959/60)
Melodie und Rhythmus (1959)
Michael (DF)
Michael (OmU)
Nachts, wenn der Teufel kam (1957)
Pressevorstellung - Geschlossene Veranstaltung
Verflucht normal (OmU)
Der Biberpelz (1949)
Die Frühreifen (1957)
Gaza: Augenzeug:innen
Gedächtnis - Ein Film für Curt Bois und Bernhard
In die Sonne schauen
Kein Engel ist so rein (1959/60)
Lampenfieber (1959/60)
Melodie und Rhythmus (1959)
Michael (DF)
Michael (OmU)
Nachts, wenn der Teufel kam (1957)
Pressevorstellung - Geschlossene Veranstaltung
Verflucht normal (OmU)
Eva Lichtspiele
Bundesplatz Kino
Von Halbstarken bis Hippies
Melodie und Rhythmus (1959)
... nur am Montag, 31. August 2026 um 17.30 Uhr im Cosima-Filmtheater !
BRD 1959 – 90 Minuten – Schwarzweiß
R: John Olden
B: Kurt Nachmann, Dieter Bochow, Aldo von Pinelli
K: Karl Löb – M: Werner Scharfenberger
D: Peter Kraus, Fred Kraus, Veronika Bayer, Rudolf Platte, Margit Saad, Hubert von Meyerinck, Margarete Haagen, Wolfgang Jansen, Karl Lieffen, Kurt Pratsch-Kaufmann, Brigitte Mira
Foto Quelle: CCC-Filmkunst.
Der Generationenkonflikt wurde im deutschen Spielfilm der Adenauer-Ära gern an Hand einer Auseinandersetzung um populäre Musik behandelt, wobei die neuen, „wilden“ Töne, die bei weiten Teilen der Jugend Anklang fanden und bei den älteren Jahrgängen oft auf Widerwillen stießen, allerdings stark gezähmt waren. Auf diese Weise konnten einerseits junge Zuschauer in die Kinos gelockt werden, andererseits sich die Filmemacher zugute halten, ein gesellschaftlich relevantes Thema zu behandeln und etwas zu seiner Entschärfung beizutragen.
Der besondere Reiz dieses Films besteht darin, daß der Konflikt hier nicht nur zwischen dem Leiter eines Unterhaltungsorchesters und seinem Sohn ausgetragen wird, sondern diese Figuren auch von Fred Kraus und seinem echten Sohn Peter Kraus gespielt werden: Nach einem Zerwürfnis versucht der Sprößling, auf eigenen Beinen zu stehen und von „seiner“ Musik zu leben. Selbstverständlich endet alles nach den üblichen Verwicklungen (bei denen es auch um eine junge Frau der Sorte „liebenswerte Nervensäge“ geht) in gegenseitigem Verständnis und Harmonie. Anders als es der wenig einfallsreiche Filmtitel erwarten läßt, handelt es sich um ein recht
flottes Lustspiel mit einer Reihe charmanter Pointen, in das die obligatorischen Gesangs- und Tanznummern von Peter Kraus geschickt integriert wurden, mithin um einen der besseren Vertreter des Genres Schlagerfilm und ein ansehnliches Stück Unterhaltungskino.
Impressum & Datenschutzerklärung
© Cosima Filmtheater Berlin. All rights reserved. | Programming & Design: Uli Schmidt
© Cosima Filmtheater Berlin. All rights reserved. | Programming & Design: Uli Schmidt