COSIMA FILMTHEATER

Sieglindestraße 10
12159 Berlin
U- und S-Bahn Bundesplatz
Tel.: 030 / 667 02 828
Fax.: 030 / 667 02 827
Wir zeigen heute,
Dienstag, den 27.01.2026:


14:45 Cosima:
Arrow Silent Friend

18:00 Cosima:
Arrow Die progressiven Nostalgiker

20:30 Cosima:
Arrow Song Sung Blue (OmU)

Wir empfehlen auch den Besuch unserer Nachbarkinos:
Pfeil Eva Lichtspiele
Pfeil Bundesplatz Kino
Berlin-Film-Katalog präsentiert nochmals

Playgirl (1965/66)

... nur am Montag, 16. Februar 2026 um 17.30 Uhr im Cosima-Filmtheater !



Regie: Will Tremper
Drehbuch: Will Tremper
Kamera: Wolfgang Lührse, Wolfgang Bellenbaum
Schnitt: Ursula Möhrle
Musik: Peter Thomas, Klaus Doldinger

Produktionsfirma: Will Tremper Filmproduktion GmbH (Berlin)
Produzent: Will Tremper

Foto Quelle: DIF

mit Eva Renzi, Harald Leipnitz, Paul Hubschmid, Umberto Orsini, Elga Stass, Rudolf Schündler, Narziss Sokatscheff, Hans Joachim Ketzlin, Gero Gandert, Heinz Zellermeyer

Das Fotomodell Alexandra kommt nach Berlin, um eine Affäre aufzufrischen, die sie in Rom mit dem Geschäftsmann Joachim Steigenwald hatte. Der Vielbeschäftigte aber lässt sich verleugnen und Alexandra von seinem Angestellten zum Sightseeing einladen. Umgehend bezirzt Alexandra auch ihn. Als es zur Begegnung mit Steigenwald kommt, steht sie zwischen zwei Männern, immer bereit für weitere Flirts … (filmportal.de)

"Mit hübschen Frauen hübsche Sachen machen" war, was der Journalist Will Tremper als Quintessenz der Nouvelle Vague in sein radikales Oberflächenkino übernahm. Ohne Förderung und festes Skript gedreht, inventarisiert sein Playgirl alles damals irgendwie Moderne vom Markenartikel bis zu moralischen Codes. Dies diente einer hybriden, im bundesdeutschen Kino allerdings bemerkenswerten Weltläufigkeit, zu der Prominenz wie der mondäne Modemacher Heinz Oestergaard, aber eben auch das avantgardistische Ensemble The Living Theatre gleichrangig beitragen sollten. Als Film gewordenes "Schaufenster des Westens" atemberaubend affirmativ, stand Trempers Arbeit zu den "Jungfilmern" in deutlicher Distanz. Um die "Errettung der äußeren Wirklichkeit" (Kracauer) hat er sich gleichwohl enorm verdient gemacht. (66. Internationale Filmfestspiele Berlin / Katalog)